Münchenstift - Personalchaos durch Parteibuchbesetzung

Münchenstift trennt sich von Geschäftsführerin Binder
Besetzungen nach Parteibuch führen zu Personalchaos in der Stadt

Die FDP BAYERNPARTEI Stadtratsfraktion zeigt sich bestürzt über die Vorgänge bei der städtischen Tochtergesellschaft Münchenstift, die sich noch innerhalb der Probezeit von ihrer Geschäftsführerin trennt.

Prof. Dr. Jörg Hoffmann, Fraktionsvorsitzender der FDP BAYERNPARTEI Stadtratsfraktion:

„Einmal mehr sehen wir uns in unserem ständigen Drängen bestätigt, bei Bewerbungsprozessen innerhalb der städtischen Verwaltung sowie bei städtischen Tochtergesellschaften nach Kompetenz, statt nach Parteizugehörigkeit zu gehen. Insbesondere der Pflegebereich ist es, der eine besondere Wertschätzung durch den Stadtrat erfahren sollte. Wenn eine Stelle von solcher Relevanz jedoch mit Personen besetzt wird, die politisch genehm, jedoch ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, Probleme mit der Belegschaft fachgerecht zu behandeln, muss man sich fragen, worum es einem Teil der Stadtratsmehrheit wirklich geht: eigene Leute in Verantwortung zu bringen oder tatsächliche Verantwortung für die Stadt zu übernehmen? Wir appellieren an den Oberbürgermeister und seine zwei Stellvertreter, dem Spuk ein Ende zu setzen und bei der Suche nach einer neuen Geschäftsführung für die Münchenstift gründlich vorzugehen und keinen Wert auf Parteizugehörigkeit zu legen. Wir werden gerne dabei unterstützen und hoffen, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Münchenstift der nötige Respekt bei der Auswahl einer neuen Geschäftsführung entgegengebracht wird.“

Stadträte FDP BAYERNPARTEI

Prof. Dr. Jörg Hoffmann (Fraktionsvorsitzender)
Gabriele Neff (stellv. Fraktionsvorsitzende)
Fritz Roth
Richard Progl

Pressekontakt

FDP BAYERNPARTEI Stadtratsfraktion
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