Am vergangenen Wochenende sorgte der starke Schneefall für Ausfälle im ÖPNV, die bis zum heutigen Tage anhalten. Die FDP BAYERNPARTEI Stadtratsfraktion äußert einerseits Verständnis, dass sich höhere Gewalt wie das Wetter nicht von der MVG steuern lässt, wünschen sich mit ihrer aktuellen Anfrage allerdings deutliche Antworten darauf, wie die Stadt bei einem plötzlichen Wintereinbruch künftig einen funktionierenden ÖPNV ermöglichen möchte.

Fritz Roth, verkehrspolitischer Sprecher:

„Die aktuelle Schneelage ist sicherlich außergewöhnlich. Wir erwarten auch künftig Beeinträchtigungen im ÖPNV bei solchen Wetterlagen. Was aber doch verwundert, ist dass es offenbar keine Räumfahrzeuge oder Schneefräsgeräte für die Straßenbahntrassen gibt. Das gleiche gilt offenbar für Notfallmaßnahmen, um die Oberleitung der Trams durch schneebedingt tieferhängende Baum-Äste freizuhalten. Bis am heutigen Montag und damit über 24h nach dem letzten Schneefall war ein Großteil der Tramgleise in der Stadt nicht geräumt. Jetzt ist es höchste Zeit, dass die grün-roten Sonntagsreden von der Klimaresilienz in Taten umgesetzt werden – dazu gehört auch die Anschaffung von passendem Räumgerät für Trambahntrassen. Die Finanzierung kann gerne aus dem „Klimabudget“ erfolgen – diese Maßnahme ist sinnvoller und nötiger als das meiste, was nächste Woche im Ausschuss auf der Tagesordnung des Klima- und Umweltausschusses steht.“

Stadträte FDP BAYERNPARTEI

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Gabriele Neff (stellv. Fraktionsvorsitzende)
Fritz Roth
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